Der Black Friday gilt als Tag mit den niedrigsten Preisen des Jahres. Eine Auswertung von Preisdaten aus Spanien zeigt für November 2025 jedoch ein anderes Bild: 37 % der erfassten Preise lagen am Black Friday über dem niedrigsten Preis, den derselbe Shop im September oder Oktober für dasselbe Produkt verlangt hatte. Nur 35 % lagen darunter.
Am Black Friday kannst du sparen – aber nicht in jeder Produktkategorie. Für den Black Friday 2026 gilt: In manchen Kategorien lohnt sich das Warten, in anderen nicht. Steigende Kosten für Speicherchips und Displays machen die Preise schwerer vorhersehbar als im Vorjahr. Am besten wählst du einige Modelle, die schon länger im Handel sind, legst für jedes fest, wie viel du dafür zahlen möchtest, und kaufst eines, sobald es diesen Preis erreicht.
Das Wichtigste vorweg:
Der Black Friday fällt auf Freitag, den 27. November 2026, der Cyber Monday auf Montag, den 30. November. Bis dahin hast du einige Wochen Zeit, um zu entscheiden, was du brauchst, was ein fairer Preis wäre und wann du kaufen möchtest. Dabei kannst du auch prüfen, ob refurbished Geräte und der Green Friday von refurbed zu deinen Plänen passen.
Aus Spanien liegen die aussagekräftigsten Preisdaten zu einzelnen Produktkategorien vor. Auf 61 Websites wurden dort 2.475 Produkte aus 35 Kategorien beobachtet. Am Black Friday lagen 35 % der erfassten Preise unter dem niedrigsten Preis, den derselbe Shop für das jeweilige Produkt im September oder Oktober verlangt hatte. 37 % lagen darüber, 28 % waren gleich hoch.
Ein neuer Tiefstpreis war eine strengere Hürde als ein niedrigerer Preis im selben Shop: Das Produkt musste am Black Friday weniger kosten als im September und Oktober bei jedem der beobachteten Shops. Nur 9 % der Produkte erreichten einen solchen Tiefstpreis. Bei ihnen lag die Ersparnis im Schnitt bei rund 12 %. Solche Angebote gab es – allerdings in manchen Kategorien deutlich häufiger als in anderen. So groß war der Anteil der Produkte mit neuem Tiefstpreis in den einzelnen Kategorien:
Die Zahlen zeigen den Anteil der Produkte mit neuem Tiefstpreis, nicht die Höhe der Rabatte. Für Drucker, E-Reader, Monitore und einige weitere Kategorien fiel der Preisvergleich weniger gut aus. Die Stichprobe stammt allein aus Spanien und lässt sich nicht auf jeden Shop in der EU übertragen. Am besten dokumentiert sind Black-Friday-Preise in Spanien, Belgien, Frankreich und Deutschland. Für andere Länder sind die Daten lückenhaft. Ein verlässlicher Durchschnittsrabatt für die gesamte EU lässt sich daraus nicht ableiten.
Konkrete Angebote helfen, die Zahlen der Preisauswertung nach Kategorien einzuordnen. Diese fünf Beispiele stammen aus dem November 2025. Sie sind weder aktuelle Angebote noch Zielpreise für 2026. Vier Rabatte beziehen sich auf den Sechsmonatsdurchschnitt, einer auf den üblichen Preis. Deshalb solltest du die Prozentangaben einzeln betrachten, statt daraus eine Rangliste der Angebote zu machen:
Der Dreame zeigt, warum der Vergleichspreis wichtig ist. Mit 799 € lag er zwar rund 38 % unter seinem Einführungspreis von 1.299 €. Für gewöhnlich wurde der Saugroboter aber nicht mehr zum Einführungspreis angeboten. Der geringere Rabatt von rund 20 % gegenüber dem üblichen Preis zeigt besser, wie viel du beim Kauf sparen konntest.
Die fünf Angebote zeigen, wo es 2025 Rabatte gab: bei ausgewählten Produkten in umkämpften Kategorien. Fernseher und Saugroboter waren sowohl in der breiteren Preisauswertung als auch unter diesen fünf Angeboten vertreten. Auch bei Laptops gab es Rabatte. Die jeweilige Ausstattung machte dabei einen großen Unterschied. Bei einzelnen Audioprodukten gab es Schnäppchen; für hohe Rabatte in der gesamten Kategorie gibt es weniger Belege.
Für 2026 solltest du zwei Dinge beachten: Ein Rabatt auf ein älteres iPhone sagt nichts über den Preis des neuesten iPhones aus. Ein guter Preis für eine Laptop-Ausstattung gilt außerdem nicht automatisch für jede Kombination aus RAM, Prozessor und Display derselben Modellreihe.
Ein Rabatt ist nur aussagekräftig, wenn du den richtigen Vergleichspreis kennst. Notiere vor Beginn der Angebote für jedes Produkt auf deiner Liste den üblichen Preis. Entscheidend ist, was vertrauenswürdige Händler im September und Oktober dafür verlangt haben, wenn es lieferbar war – inklusive Versand. Prüfe danach die Preisentwicklung der letzten 60 bis 90 Tage. Vergleiche dabei nur Produkte, bei denen Modell, Kapazität, Zustand und mitgeliefertes Zubehör übereinstimmen.
Bei jedem Angebot sind zwei Fragen entscheidend: Liegt der Preis spürbar unter dem üblichen Preis? Und kann er mit dem jüngsten Tiefstpreis sowie der besten Alternative mithalten, die du stattdessen kaufen könntest? Ein Preis kann unter dem üblichen Preis liegen und trotzdem höher sein als bei einer Aktion im Vormonat. Auch wenn er nur einen früheren Tiefstpreis erreicht, kann sich der Kauf lohnen.
Wie hoch der beworbene Rabatt ist, hängt vom Vergleichspreis ab. Ein Beispiel: Ein Produkt kostete zum Marktstart 1.000 €, wird üblicherweise für 700 € verkauft und ist jetzt für 600 € zu haben. Gegenüber dem üblichen Preis sparst du rund 14 %. Die beworbenen 40 % beziehen sich dagegen auf den Einführungspreis – und beantworten damit eine andere Frage.
EU-Regeln helfen dir dabei nur begrenzt. Kündigt ein Händler eine Preissenkung an, muss er als vorherigen Preis grundsätzlich seinen niedrigsten Preis aus mindestens den vorangegangenen 30 Tagen angeben. Es gibt Ausnahmen. Das zeigt dir jedoch nur, wie sich der Preis bei diesem Händler entwickelt hat. Ob andere weniger verlangen oder das Produkt früher im Herbst günstiger war, erfährst du so nicht.
Angebote aus 2025 zeigen, wie du Werbeaussagen einordnen kannst. In Deutschland bewarb Amazon ausgewählte eigene Geräte wie Echo, Fire TV, Kindle und eero mit bis zu 50 % Rabatt. Das war die maximale Ersparnis, nicht der Durchschnitt der Kategorie. Bei Samsungs Aktion in Frankreich waren die Galaxy Buds3 Pro für 179 € und die Galaxy Watch Ultra für 499 € gelistet. Zusätzlich gab es Angebote in der App und Rabattcodes. Ob du sie nutzen konntest, war für den Endpreis entscheidend. Apple gab in seinem Store bei bestimmten Käufen Geschenkkarten aus. Eine Geschenkkarte für spätere Einkäufe senkt jedoch nicht den Betrag, den du an der Kasse zahlst.
Betrachte zusätzliche Vorteile getrennt vom Kaufpreis und prüfe, was sie dir wert sind:
Viele gehen davon aus, dass Elektronik jedes Jahr günstiger wird. 2026 sprechen die steigenden Kosten für Speicherchips und Displays dagegen. Auch im November kann es gute Angebote geben. Selbst Aktionspreise könnten aber über den Tiefstpreisen früherer Jahre liegen.
Eine Branchenprognose von Ende September erwartete für das vierte Quartal einen Anstieg der Vertragspreise für herkömmlichen DRAM um 10 bis 15 % gegenüber dem Vorquartal. Bei NAND-Flash rechnete sie im selben Zeitraum mit einem Preisanstieg um 15 bis 20 %. Auch bei Speicherchips für Mobilgeräte und Grafikkarten verwies sie auf Kostendruck. Einige PC-Marken reduzierten dem Bericht zufolge zudem die SSD-Kapazitäten ihrer Geräte, um Kosten zu begrenzen. Die Prognosen betreffen Bauteilpreise; höhere Ladenpreise sind damit nicht garantiert. Bereits produzierte Ware auf Lager, Lieferverträge und Aktionen können Preissteigerungen im Handel verzögern oder abschwächen.
Auch bei Fernsehern sind höhere Kosten absehbar. Eine Branchenanalyse vom September prognostizierte für das vierte Quartal einen Anstieg der Panelkosten um 4 bis 7 %. Zugleich ging die Nachfrage nach Panels zurück, und große Hersteller drosselten ihre Produktion. Die schwächere Nachfrage kann für Hersteller ein Grund sein, Rabatte anzubieten. Höhere Panelkosten machen es für Hersteller jedoch teurer, verkaufte Ware durch neue zu ersetzen. Ein Blick auf ältere TV-Modelle, die bereits auf Lager sind, und ausgewählte Aktionsmodelle lohnt sich deshalb weiterhin. Flächendeckende hohe Rabatte auf die neuesten Modellreihen sind dagegen weniger wahrscheinlich.
Die Listenpreise für Konsolen sind 2026 bereits gestiegen. Die europäischen Preisempfehlungen liegen seit dem 2. April bei 649,99 € für die PS5 mit Disc-Laufwerk, 599,99 € für die PS5 Digital Edition und 899,99 € für die PS5 Pro. Im europäischen My Nintendo Store stieg der Preis für die Nintendo Switch 2 am 1. September von 469,99 € auf 499,99 €. Diese offiziellen Preisangaben sind nicht zwangsläufig die Preise, die Händler heute verlangen.
Vergleiche RAM- und SSD-Angebote deshalb mit den aktuellen Preisen bei Händlern in Deutschland. Erwarte nicht, dass Aktionen im November die Preise von 2025 zurückbringen. Vergleiche bei Laptops und Smartphones RAM und Speicherplatz ebenso sorgfältig wie den Preis. Eine günstigere Variante mit weniger RAM oder Speicherplatz kann wie ein Schnäppchen aussehen und für dich trotzdem ein Rückschritt sein.
Bei manchen Produkten ist ein großer, direkter Preisnachlass unwahrscheinlich. Angebote kann es trotzdem geben – auf einen hohen Rabatt zu warten, ist jedoch riskant. Meist ist ein anderer Ansatz sinnvoller:
In anderen Kategorien lohnt sich der Blick auf das einzelne Produkt statt eines pauschalen Urteils. Daten aus früheren Jahren zeigen nicht, dass E-Reader, Drucker oder Allround-Monitore verlässlich günstig zu haben sind. Ein bestimmter Kindle, Gaming-Monitor oder Drucker kann sich dennoch lohnen, wenn seine Preisentwicklung und die Gesamtkosten dafür sprechen. Bei Gaming-Monitoren, Routern, Kameras oder Objektiven sind 5 bis 20 % Ersparnis möglich. Wie viel du sparst, hängt allerdings stark vom Modell ab. Prüfe die Preisentwicklung des konkreten Modells, bevor du entscheidest, ob du auf ein Angebot wartest. Such bei Kameras und Objektiven nach dem genauen Kameragehäuse oder Objektivmodell. Cashback, der Inhalt eines Kits, die Kompatibilität des Objektivanschlusses und die Frage, ob ein Produkt neu oder refurbished ist, können den Vergleich beworbener Preise erschweren.
Je nach Sparziel lohnt sich der Blick auf andere Produkte. Wenn du den höchsten prozentualen Rabatt suchst, sieh dir Smart-Home-Geräte und ältere Saugroboter an. Prüfe dabei, welcher Vergleichspreis dem beworbenen Rabatt zugrunde liegt. Willst du möglichst viele Euro sparen, sind ein Fernseher oder ein leistungsfähiger Saugroboter, den du ohnehin kaufen wolltest, die besseren Kandidaten. Selbst ein mäßiger prozentualer Rabatt auf eine teure Anschaffung kann mehr Geld sparen als ein spektakulärer Rabatt auf Zubehör. Damit du am Ende nicht enttäuscht bist, such dir zwei oder drei Modelle aus, mit denen du zufrieden wärst. Kauf eines davon, sobald es einen Preis erreicht, den du für angemessen hältst – statt bis zum 27. November auf den perfekten Preis für ein einziges Modell zu warten.
Die folgenden Rabattspannen sind Prognosen für ausgewählte Angebote, gemessen am üblichen, wettbewerbsfähigen Preis. Sie sind weder angekündigte Angebote noch Durchschnittswerte für ganze Kategorien.
Saugroboter (15 bis 30 %, bei Restposten gelegentlich mehr). Oft ist ein bewährtes Modell mit passender Station und passendem Reinigungssystem die bessere Wahl als das neueste Spitzenmodell. Vergleiche Saugroboter danach, wie gut sie Hindernisse erkennen, Türschwellen überwinden und Teppiche reinigen. Achte darauf, wie die Wischmopps gewaschen und getrocknet werden, was Beutel und Reinigungsmittel kosten und ob es Ersatzteile gibt. Roborock, Dreame, Ecovacs und Eufy sind einen Vergleich wert. Keine dieser Marken ist zu jedem Preis die beste Wahl. Eine höhere Saugkraftangabe allein garantiert keine bessere Reinigung. Ein guter Zielpreis für ein Modell mit der Station und den Funktionen, die du brauchst, liegt rund 20 % unter dem üblichen Marktpreis und nahe an einem kürzlich erreichten Tiefstpreis.
Fernseher (10 bis 25 % bei ausgewählten OLED- und Mini-LED-Modellen, auch aus älteren Beständen). Die besten Chancen bieten oft 55- oder 65-Zoll-Modelle aus etablierten Reihen. Vergleiche Fernseher von LG, Samsung, TCL, Hisense, Philips, Sony und Panasonic innerhalb derselben Leistungsklasse. Ein OLED- oder Mini-LED-Label und ein großer Bildschirm garantieren für sich genommen noch keine gleich gute Bildqualität. Peile einen Preis 15 bis 20 % unter dem üblichen, wettbewerbsfähigen Preis an. Prüfe anhand der jüngeren Preisentwicklung, ob du damit sparst. Bevor du ein Angebot aus einem anderen Land für das beste hältst, rechne Versand-, Installations- und Rücksendekosten ein. Ist ein Modell von 2025 schon im Oktober stark reduziert, kann sich der Kauf bereits bei einem kleinen zusätzlichen Nachlass lohnen.
Audio (15 bis 30 % bei bewährten Kopfhörern mit Geräuschunterdrückung, Earbuds und Soundbars). Beobachte die Preise von Sony, Bose, Sennheiser, JBL, Samsung und Sonos. Oft lohnt sich das Premium-Modell der Vorgängergeneration besonders, wenn dir sein Nachfolger wenig zusätzlich bietet. Bei Kopfhörern zählen neben der Geräuschunterdrückung auch Passform, Mikrofonqualität und Akkuzustand. Vergleiche bei Soundbars das ganze Paket: Eine einzelne Soundbar ist nicht dasselbe wie ein Set mit Subwoofer und hinteren Lautsprechern. Peile bei einem Modell, das deine Wünsche bereits erfüllt, etwa 20 bis 25 % unter dem üblichen Preis an.
Smart Home (20 bis 40 % bei bewährten Streaming-Sticks, smarten Lautsprechern, Kameras und Beleuchtungssets). Hier können die Rabatte prozentual höher ausfallen als bei Fernsehern, die Ersparnis in Euro aber geringer. Zusätzliche Kosten sind ebenfalls möglich. Eine Kamera, bei deren Kauf du 30 € sparst, kann dich am Ende mehr kosten, wenn du dafür ein unerwünschtes Abo brauchst. Rechne deshalb die Kosten für Aufnahme-Abos, Hubs und Cloud-Funktionen ein. Prüfe auch App-Unterstützung und Kompatibilität. Peile für das Gerät selbst etwa 25 bis 35 % unter dem üblichen Preis an. Berücksichtige beim Angebotsvergleich die Kosten für das erste Jahr aller erforderlichen Dienste – ein Probeabo ist kein dauerhafter Vorteil.
Flächendeckende Preissenkungen sind in diesen Kategorien weniger wahrscheinlich als in den vier zuvor genannten. Die genaue Ausstattung zählt deshalb mehr als der beworbene Rabatt in Prozent.
Smartphones (10 bis 20 %, bei ausgewählten Restposten rund 25 %). Schau dir zuerst bewährte Android-Spitzenmodelle und iPhones der Vorgängergeneration an. Achte dabei auf die Speichervariante, die du haben möchtest. Prüfe, ob für deine geplante Nutzungsdauer noch genügend Software-Updates zu erwarten sind. Bei Foldables sind hohe Rabatte möglich. Beurteile den Kaufpreis getrennt von einer möglichen Inzahlungnahme. Peile beim Vergleich von Smartphones für dein Wunschmodell eine deutliche Ersparnis von 10 bis 20 % an.
Smartwatches und Fitness-Wearables (10 bis 25 % bei der Vorgängergeneration). Vergleiche die für dich nützlichen Funktionen der Vorgängergeneration mit denen des neuesten Modells. Navigation, Akkulaufzeit, Kompatibilität mit deinem Smartphone und kostenpflichtige Dienste sind oft wichtiger als ein neuer Sensor. Prüfe diese vier Punkte, bevor du die Preise von Smartwatches vergleichst.
Laptops (8 bis 20 %). Eine Modellreihe wird oft in vielen Ausstattungsvarianten angeboten. Vergleiche deshalb Prozessor, RAM, SSD, Display und Tastaturlayout. Ein leistungsfähiger Laptop mit 16 GB RAM kann die bessere Wahl sein als ein neueres Modell mit schwächerer Ausstattung. Bei anspruchsvollen Aufgaben brauchst du möglicherweise mehr Arbeits- oder Grafikspeicher. Lege deshalb anhand deiner geplanten Aufgaben fest, wie viel RAM du mindestens brauchst. Vergleiche die Preise für Laptops erst, wenn die Ausstattung deinen Anforderungen entspricht.
Tablets (8 bis 20 % bei gängigen Modellen). Vergleiche die Gesamtkosten für ein Tablet mit Tastatur, Stift und ausreichend Speicherplatz. Das Tablet mit dem niedrigsten Einzelpreis ist mit allem, was du brauchst, möglicherweise nicht die günstigste Wahl.
Als Zubehör lassen sich Ladegeräte und Powerbanks bekannter Marken unkompliziert dazukaufen. Peile einen Preis an, der 15 bis 30 % unter dem üblichen liegt – sofern Leistung, Kapazität, Anschlüsse und mitgelieferte Kabel zu deinen Anforderungen passen. Kauf Zubehör nur, wenn es eine ohnehin geplante Anschaffung ergänzt. Gib nicht mehr Geld aus, nur um mehrere kleine Rabatte mitzunehmen.
Für alle vier Kategorien gilt: Kauf, wenn du bei der gewünschten Ausstattung eine deutliche Ersparnis von 10 bis 20 % erzielst. Auch ein kleinerer Rabatt reicht, wenn der Preis damit einen realistischen Tiefststand der letzten Zeit erreicht. Eine bessere Ausstattung kann mehr wert sein als ein höherer Rabatt in Prozent.
Rabattspannen helfen dir erst, wenn du sie in konkrete Preise umrechnest. Die folgenden acht Beispiele sind reine Rechenbeispiele – keine aktuellen Angebote oder Prognosen für bestimmte Produkte. Für deine eigene Liste gehst du vom üblichen Preis des gewünschten Modells aus:
Notiere für jedes Produkt auf deiner engeren Liste vier Zahlen: den üblichen Preis, den jüngsten Tiefstpreis, einen guten Preis und einen außergewöhnlich günstigen Preis. Ein guter Preis macht den Kauf schon jetzt sinnvoll. Ein außergewöhnlich günstiger Preis bietet eine ungewöhnlich hohe Ersparnis. Richte für beide Preisstufen einen Preisalarm ein – für den guten und den außergewöhnlich günstigen Preis. So lässt du dir kein lohnendes Angebot entgehen, während du auf einen glatten Betrag wartest.
Konzentriere dich bei der Recherche vor allem auf eine größere Anschaffung – etwa einen Fernseher oder Saugroboter, wenn du eines davon brauchst. Schreib auf eine zweite, kurze Liste Produkte, die deine Anforderungen schon jetzt erfüllen: zum Beispiel bewährte Audiogeräte, eine Uhr oder ein Smartphone. Zubehör gehört nur auf die Liste, wenn es eine ohnehin geplante Anschaffung vervollständigt.
Die folgenden Zeiträume helfen dir, die Preise im Blick zu behalten. Sie sind keine bestätigten Aktionstermine für 2026. Im Jahr 2025 starteten einige große Aktionen deutlich vor dem Black Friday: bei Samsung Frankreich am 17. November, bei Amazon Deutschland am 20. November. So kannst du vorgehen:
Bis zum Black Friday selbst zu warten, garantiert keinen besseren Preis. Eine 2025 veröffentlichte deutsche Analyse der Preise von 2024 ergab: 59 % der untersuchten Produkte kosteten an einem anderen Novembertag weniger als am Black Friday. Das ist ein Ergebnis für 2024, keine Prognose für 2026. Es spricht aber dafür, die Preise den ganzen November über zu beobachten. Brauchst du RAM, eine SSD oder ein anderes knappes Bauteil, richte deinen Kauf nicht nach diesen Terminen. Ist der heutige Preis inklusive Lieferung konkurrenzfähig und dir die Verfügbarkeit wichtig, garantiert dir fünf Wochen Warten keinen Vorteil.
Angebote aus anderen EU-Ländern musst du genauer vergleichen. Das Angebot mit dem niedrigsten angezeigten Preis lohnt sich nur, wenn es auch nach Eingabe deiner Lieferadresse noch günstiger ist. Prüfe an der Kasse den Endpreis einschließlich Versandkosten, Mehrwertsteuer und Währungsumrechnung. Sieh nach, wer tatsächlich verkauft und ob der Händler an deine Adresse liefert. Ein bekannter Marktplatzname garantiert weder das eine noch das andere. Vergleiche die vollständige Produktnummer, denn regionale Endungen können für andere Funktionen oder anderes Zubehör stehen. Achte auch auf Tastaturlayout und Netzteile. Bei einem sperrigen Fernseher oder einem Saugroboter zählen die Kosten einer möglichen Rücksendung mit. Vergleiche Neuware, refurbished Produkte und geöffnete, unbenutzte Ware getrennt.
Preisvergleichsdienste unterscheiden sich je nach Land. Nutze idealo und Geizhals dort, wo sie verfügbar sind, Trovaprezzi in Italien und Ceneo in Polen. In den nordischen Ländern kommen Prisjakt oder PriceRunner infrage, sofern sie dort tätig sind. Keiner dieser Dienste deckt die gesamte EU ab. Prüfe deshalb bei jedem Dienst, welche Händler, Versandkosten und Produktvarianten er berücksichtigt.
Kauf, sobald ein Angebot Anfang November deinen Zielpreis erreicht und auch sonst alles passt: Die Ausstattung entspricht deinen Anforderungen, der Händler ist vertrauenswürdig, der Preis inklusive Lieferung konkurrenzfähig und die laufenden Kosten sind für dich in Ordnung. Allein wegen des Black Friday musst du nicht warten. Ein höherer Rabatt auf ein schlechter ausgestattetes Produkt oder ein Angebot mit unerwünschtem Vertrag oder verpflichtenden Diensten ist kein besserer Preis für dein Wunschprodukt – du kaufst etwas anderes.
Ein refurbished Gerät ist gebraucht, wird vor dem Wiederverkauf professionell geprüft, gereinigt und aufbereitet und hat eine Garantie. Bei refurbed kostet es das ganze Jahr über weniger als dasselbe Modell als Neugerät. Das liegt daran, dass ein vorhandenes Gerät aufbereitet wird, statt dass ein neues hergestellt wird. Am Black Friday kann ein zusätzlicher Preisnachlass dazukommen. Der Preisvorteil gegenüber Neuware besteht schon vorher.
Vergleiche deshalb refurbished Angebote miteinander. Der Angebotspreis eines Neugeräts sagt wenig über den Preis eines refurbished Geräts aus. Prüfe wie bei jedem Angebot zwei Dinge: Liegt der Preis spürbar unter dem üblichen Preis für diese Ausstattung? Kann er mit dem jüngsten Tiefstpreis des Modells mithalten? Achte darauf, dass Modell, Speicherplatz, Produktzustand und Akkuangaben bei den verglichenen Geräten übereinstimmen. Die Zustandsstufen Premium, Exzellent, Sehr gut und Gut beschreiben nur das Aussehen. Geräte in allen vier Stufen funktionieren einwandfrei.
Refurbished Smartphones, Uhren, Tablets und Laptops stammen meist aus einer Vorgängergeneration. Wenn dir das Nachfolgemodell wenig zusätzlich bietet, ist ein Premium-Modell der Vorgängergeneration oft die klügere Wahl. In den Monaten nach der Einführung einer neuen Generation kommen mehr Geräte der abgelösten Modellreihe auf den refurbished Markt. Ein solcher Modellwechsel kann die Preise für refurbished Geräte stärker verändern als ein einzelner Aktionstag.
Bei steigenden Kosten für Speicherchips solltest du RAM, gegebenenfalls auch Grafikspeicher, Speicherplatz und Akkuangaben ebenso sorgfältig vergleichen wie den Preis. Ein Angebot mit weniger RAM, Grafikspeicher oder Speicherplatz ist unabhängig vom Preis ein Rückschritt bei der Ausstattung. Jedes Gerät bei refurbed wird geprüft, bevor es angeboten wird, hat mindestens 12 Monate Garantie und kann innerhalb von 30 Tagen zurückgegeben werden. Bevor du bestellst, kannst du auch die Bewertungen des Händlers lesen. Nutze die Rückgabefrist, um das Gerät auszupacken, aufzuladen, die Akkuinformationen zu prüfen und alle Anschlüsse zu testen.
Green Friday ist die eigene Variante der November-Rabattaktion von refurbed: Neben dem Sparen steht auch Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Auf der Aktionsseite heißt es, dass Green Friday für bewussten Konsum und Umweltschutz steht. Im Mittelpunkt stehen refurbished Elektronik und Haushaltsgeräte für den Alltag.
Ein aufbereitetes Gerät spart gegenüber einem Neugerät einen großen Teil der Rohstoffe und des Herstellungsaufwands ein. Deshalb ist es die nachhaltigere Wahl als ein Neugerät – egal, an welchem Freitag du einkaufst.
Es lohnt sich, zuerst unsere Green-Friday-Angebote anzusehen. Beginne mit den Modellen in deiner engeren Auswahl und prüfe bei jedem Angebot, was du an der Kasse zahlst. Geschenkkarten, Bundles und Cashback bewertest du nach denselben Regeln wie bei anderen Angeboten. Stimmt der Preis, kauf das Gerät – am 27. November oder an einem anderen Tag.
Wird Elektronik am Black Friday 2026 günstiger sein als im Vorjahr?
Nicht durchweg. Die Preise für Speicherbausteine, TV-Panels und Konsolen steigen. Selbst stark reduzierte Angebote können deshalb über den Tiefstpreisen des Vorjahres liegen. Die besten Chancen auf eine echte Ersparnis bieten Saugroboter, ausgewählte Fernseher und Audioprodukte, die schon länger auf dem Markt sind.
Für welche Elektronik lohnt es sich, bis zum Black Friday 2026 zu warten?
Behalte zuerst Saugroboter und ausgewählte OLED- und Mini-LED-Fernseher im Blick. Das gilt auch für Kopfhörer, Soundbars und Smart-Home-Geräte, die schon länger auf dem Markt sind. Danach kommen Smartphones, Uhren, Tablets und Laptops der Vorgängergeneration. Die geringsten Chancen auf lohnende Angebote bestehen bei RAM, SSDs, schwer erhältlichen Grafikkarten und aktuellen Konsolen.
Sollte ich mit dem Kauf bis zum Black Friday selbst warten?
Nicht grundsätzlich. Einer deutschen Analyse zufolge kosteten 2024 59 % der untersuchten Produkte an einem anderen Novembertag weniger als am Black Friday. Manche Aktionen begannen 2025 schon am 17., andere am 20. November. Kauf, wenn ein Angebot deinen Zielpreis erreicht.
Woran erkenne ich einen echten Rabatt?
Vergleiche den Angebotspreis mit dem üblichen Preis, nicht mit dem Einführungspreis. Prüfe, was vertrauenswürdige Händler im September und Oktober inklusive Versand für das identische Modell verlangt haben. Sieh dir außerdem seine Preisentwicklung über 60 bis 90 Tage an. Der Vergleich mit dem Einführungspreis zeigt dir, wie stark der Preis seit dem Marktstart gesunken ist – nicht, ob das Angebot günstiger ist als üblich.
Ist ein älteres refurbished Modell noch eine gute Wahl?
Ja, wenn es deinen Anforderungen weiterhin entspricht und preislich gut mit anderen refurbished Angeboten mithalten kann, bei denen Modell, Speicherplatz, Zustandsstufe und Akkuangaben übereinstimmen. Jedes Gerät bei refurbed hat mindestens 12 Monate Garantie. Ein Premium-Modell der Vorgängergeneration ist oft eine gute Wahl, wenn dir sein Nachfolger wenig zusätzlich bietet.
Was ist Green Friday?
Green Friday ist die eigene Black-Friday-Alternative von refurbed. Sie stellt bewussten Konsum in den Vordergrund und konzentriert sich auf refurbished Elektronik und Haushaltsgeräte für den Alltag. Die Angebote findest du auf der Seite zum Green Friday.
Was könnte diese Empfehlungen vor dem 27. November ändern?
Wenn die Ladenpreise für RAM oder SSDs dauerhaft sinken, es für Konsolen ungewöhnlich hohe direkte Preisnachlässe gibt oder nach Erscheinen eines neuen Modells große Bestände der Vorgängergeneration übrig bleiben, würde die jeweilige Kategorie auf deiner Liste nach oben rücken. Auch ein höherer Rabatt würde an deinen Prioritäten nichts ändern, wenn du dafür eine schlechtere Ausstattung oder einen unerwünschten Vertrag in Kauf nehmen müsstest.
Du weißt jetzt, welche Kategorien du im Blick behalten solltest, was ein fairer Preis ist und wann du kaufen solltest. Am besten bleibst du dieses Jahr flexibel und konzentrierst dich auf bewährte Produkte in Kategorien mit viel Wettbewerb. Die schlechteste Strategie ist, darauf zu setzen, dass am Black Friday jede Art von Elektronik automatisch günstiger wird.
refurbed ist ein europäischer Marktplatz, auf dem du refurbished Geräte von Händlern findest. Bei den Business & Finance ESG Awards 2023 gewann refurbed den ESG Innovation Award.
Jedes refurbished Gerät hat mindestens 12 Monate Garantie. Du kannst es ausprobieren und innerhalb von 30 Tagen zurückgeben, bevor du dich endgültig entscheidest. Sieh dich beim Green Friday um und entdecke die Modelle auf deiner Wunschliste.
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