iPhone 16 vs 16 Pro: Entscheidend ist, wofür du dein iPhone brauchst

Das iPhone 16 und das iPhone 16 Pro kamen am 20. September 2024 in den Handel. Beide sind also gleich alt. Entscheidend für deine Wahl ist, was du mit deinem Smartphone machen möchtest.

Das refurbished iPhone 16 ist die naheliegende Wahl. Beide Modelle haben Chips derselben Generation, 8 GB RAM und eine 48-MP-Hauptkamera. Der Aufpreis fürs Pro lohnt sich nur, wenn du eine seiner Zusatzfunktionen gezielt nutzt: das spürbar flüssigere 120-Hz-Display, das 5-fach-Teleobjektiv, ProRes-Video oder schnelle Übertragungen mit einem USB-3-Kabel. Jede dieser Funktionen hat eine Voraussetzung, die du vor dem Kauf prüfen kannst.

Für drei Nutzungsprofile haben wir jeweils eine kurze Empfehlung:

  • Wähle das iPhone 16: Es passt gut, wenn du Nachrichten schreibst, surfst, streamst und Alltagsfotos machst.
  • Wähle das iPhone 16 Pro: Es lohnt sich, wenn du mindestens eine seiner Zusatzfunktionen jede Woche gezielt nutzt.
  • Spar dir das Pro: Für Apple Intelligence brauchst du das Pro nicht; mehr RAM bietet es ebenfalls nicht. Beide Modelle stehen derzeit auf Apples Liste der Geräte für Apple Intelligence und haben jeweils 8 GB RAM.

Bei refurbed findest du beide Modelle refurbished: das iPhone 16 und das iPhone 16 Pro. Ein refurbished iPhone wird vor dem Verkauf professionell geprüft, gereinigt und erneuert. Die Händler testen jedes Gerät.

iPhone 16 vs 16 Pro: die Daten im Vergleich

Ab 597,51 €

Displaygröße
6,1 Zoll

Display
OLED, HDR10+ (Dolby Vision)

Chip
Apple A18

GPU
5 Kerne

RAM
8 GB

Rückkameras
48-MP-Hauptkamera, 12-MP-Ultraweitwinkelkamera

Anschluss
USB-C 2.0

Akku
3.561 mAh

Gewicht
170 g

Erscheinungsjahr
2024
vs.
Ab 663,49 €

6,3 Zoll

120 Hz, OLED, HDR10+ (Dolby Vision)

Apple A18 Pro

6 Kerne

8 GB

48-MP-Hauptkamera, 48-MP-Ultraweitwinkelkamera, 12-MP-Teleobjektiv

USB-C 3.1

3.582 mAh

199 g

2024

Für alle, die viel scrollen: Hat das iPhone 16 ein Display mit 120 Hz?

Nein. Das Display des iPhone 16 arbeitet mit 60 Hz. Beim iPhone 16 Pro passt ProMotion die Bildwiederholrate auf bis zu 120 Hz an. Apple führt ProMotion nur für das Pro auf. Im Test des iPhone 16 nennt Notebookcheck die 60 Hz einen Nachteil. Das Pro hat außerdem ein Always-on-Display: Uhrzeit und Mitteilungen bleiben auf dem Sperrbildschirm lesbar, ohne dass du das Smartphone aufwecken musst.

Bei der Displaytechnik ähneln sich die Modelle: Beide nutzen OLED und haben eine Pixeldichte von 460 ppi. Das Pro hat ein 6,3-Zoll-Display und ist mit 71,5 mm fast so breit wie das iPhone 16 mit 71,6 mm, allerdings 2 mm höher. Es wiegt 199 g, das iPhone 16 dagegen 170 g – ein Unterschied von 29 g. Beim Pro besteht die Außenseite aus Titan, beim iPhone 16 aus Aluminium.

Wann sich 120 Hz lohnen. COMPUTER BILD empfiehlt 120 Hz besonders Menschen, die bereits daran gewöhnt sind. Laut dem Magazin kann die höhere Bildwiederholrate auch beim Schreiben von Nachrichten und beim Scrollen durch soziale Medien nützlich sein. Wenn dir dein eigenes Display nach der Nutzung eines 120-Hz-Smartphones schon einmal langsam vorkam oder du täglich stundenlang scrollst, lohnt sich das Pro-Display. Du kannst den Unterschied selbst testen: Scrolle auf einem 120-Hz-Smartphone durch eine lange Webseite und anschließend auf einem Smartphone mit 60-Hz-Display durch dieselbe Seite. Das kostet nichts. Bemerkst du keinen Unterschied, ist das Display kein Grund, mehr fürs Pro auszugeben.

Das Display nutzt du von allen Pro-Extras am häufigsten: immer dann, wenn du das Smartphone in der Hand hast – dafür trägst du 29 g mehr in der Tasche. Mit dem Always-on-Display prüfst du Uhrzeit und Mitteilungen auf einen Blick. Ein weiterer Vorteil ist durch Messungen nicht belegt.

Für Fotofans: iPhone 16 vs 16 Pro – die Kameras im Detail

Die Hauptkamera. Beide iPhones haben eine 48-MP-Hauptkamera. Apple gibt für die Hauptkamera des iPhone 16 eine Blende von f/1,6 an, für die des Pro f/1,78. Laut Apple hat das Pro außerdem eine Sensor-Shift-Stabilisierung der zweiten Generation. Die größere Blendenöffnung des iPhone 16 lässt auf dem Papier mehr Licht herein. In den Vergleichsaufnahmen von GSMArena sahen Tageslichtfotos bei 1-facher und 2-facher Vergrößerung sehr ähnlich aus. Bei wenig Licht waren die Aufnahmen mit 1-facher Vergrößerung praktisch gleichauf.

Das Ultraweitwinkelobjektiv. Beim iPhone 16 löst es mit 12 MP auf, beim Pro mit 48 MP. Beide stellen automatisch scharf und können Makroaufnahmen machen. Laut COMPUTER BILD liefern beide iPhones bei Alltagsszenen und Makroaufnahmen ähnlich gute Fotos.

Der Zoom. Hier unterscheiden sich die Kameras am stärksten. Das Pro hat ein eigenes 12-MP-Teleobjektiv für 5-fache Vergrößerung und bietet Digitalzoom bis 25-fach. Das iPhone 16 erreicht 2-fache Vergrößerung mit einem 12-MP-Ausschnitt des Hauptsensors und bietet Digitalzoom bis 10-fach. Bei entfernten Motiven sieht GSMArena das 5-fach-Objektiv des Pro klar im Vorteil. Laut DXOMARK gehen in den Aufnahmen des iPhone 16 bei mittleren und hohen Telezoom-Stufen Textur und Details verloren, weil es kein eigenes Teleobjektiv hat. Das Pro unterstützt zudem Apple ProRAW, ein Format für die Bildbearbeitung.

Nachtfotos: Ist das Pro deutlich besser? Manche Vergleichsseiten bescheinigen dem Pro bei wenig Licht einen deutlichen Vorsprung. In den Vergleichsaufnahmen von GSMArena sahen Fotos beider Modelle bei wenig Licht und 1-facher Vergrößerung jedoch weitgehend gleich aus. Bei 2-facher Vergrößerung wirkten die Fotos des Pro nur vereinzelt etwas besser. Bei Nachtporträts gibt es dagegen einen Unterschied: Apple nennt LiDAR-unterstützte Nachtporträts nur für das Pro.

Wann sich das Teleobjektiv lohnt. Das 5-fach-Teleobjektiv lohnt sich für Motive, an die du nicht näher herankommst: eine Bühne, ein Spielfeld, ein Berg oder ein Vogel. Kannst du einen Schritt näher herangehen, reicht die 48-MP-Hauptkamera ohne Teleobjektiv aus. Schau deine Fotos durch und zähle, bei wie vielen du gern näher am Motiv gewesen wärst. Sind es nur wenige, wirst du das Teleobjektiv des Pro selten nutzen. Im Kaufratgeber zum iPhone 16 Pro findest du mehr zum gesamten Kamerasystem.

Videos drehen: ProRes, 4K mit 120 fps und die Wahl zwischen 128 und 256 GB

Beide iPhones nehmen Videos in Dolby Vision auf: das iPhone 16 mit bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde (fps), das Pro mit bis zu 4K bei 120 fps. Außerdem bieten beide den Kinomodus mit bis zu 4K bei 30 fps, den Actionmodus mit bis zu 2,8K bei 60 fps und räumliche Videos mit 1080p. Bei gewöhnlichen 4K30-Aufnahmen fand GSMArena die Videos des iPhone 16 weniger scharf, besonders mit dem Ultraweitwinkelobjektiv. Nachtvideos beider Modelle sahen dagegen weitgehend ähnlich aus. Im Videotest von DXOMARK nach dem älteren v5-Protokoll erreichte das iPhone 16 154 Punkte, das Pro 159. Die Punkte sind Ergebnisse dieses Testprotokolls, keine Prozentwerte. Mit den neueren v6-Werten von DXOMARK sind sie nicht vergleichbar.

Was du für ProRes brauchst. Nur das Pro nimmt Videos in ProRes und Apple Log auf. Welche ProRes-Einstellungen verfügbar sind, hängt laut Apple vom Speicherplatz und davon ab, ob du ein externes Laufwerk verwendest. Mit 128 GB kann das Pro ProRes in 1080p bei 25 oder 30 fps aufnehmen und direkt auf dem Smartphone speichern. Ab 256 GB kann es 4K-ProRes bei 24, 25 oder 30 fps aufnehmen und direkt auf dem Smartphone speichern. Für 4K-ProRes bei 60 oder 120 fps nimmt das Pro auf ein externes Laufwerk auf. Dafür verlangt Apple ein exFAT-Laufwerk und ein USB-3-Kabel mit 10 Gbit/s. Das Laufwerk muss bei 4K mit 60 fps eine Schreibgeschwindigkeit von mindestens 220 MB/s erreichen, bei 4K mit 120 fps mindestens 440 MB/s. Das mitgelieferte Kabel unterstützt nur USB 2 und reicht dafür nicht aus.

So viel Speicher braucht ein ProRes-Clip. Laut Apple können ProRes-Dateien bis zu 30-mal so groß sein wie HEVC-Dateien. MacRumors berichtete 2023 über eine Apple-Schätzung für das iPhone 15 Pro: Eine Minute 10-Bit-ProRes braucht demnach etwa 1,7 GB in 1080p und etwa 6 GB in 4K. Bei dieser Größenordnung belegt ein zehnminütiger 4K-Clip ungefähr 60 GB. Die 60 GB sind aus Apples Schätzung für das ältere Modell berechnet, nicht am iPhone 16 Pro gemessen. Daran zeigt sich, warum die Speichergröße wichtig ist.

128 oder 256 GB – die Wahl bei beiden Modellen. Laut Apple benötigt Apple Intelligence auf diesen Geräten bis zu 8 GB freien Speicherplatz. 128 GB passen, wenn du Unterhaltung überwiegend streamst und Fotos und Videos regelmäßig vom Smartphone verschiebst. 256 GB sind sinnvoll, wenn du viele Fotos hast, häufig 4K-Clips aufnimmst, Medien offline speicherst, große Spiele installierst oder dein iPhone lange behalten möchtest. Beim Pro kannst du ab 256 GB außerdem 4K-ProRes-Videos direkt auf dem Smartphone aufnehmen und speichern. Der Preisratgeber zum iPhone 16 behandelt die Speicherfrage allgemein.

Wann sich ProRes und Apple Log lohnen. Beide bringen dir nur etwas, wenn du Farben und Bildlook deiner Aufnahmen beim Schneiden gezielt bearbeitest. Für 4K-ProRes bei 60 oder 120 fps brauchst du ein Kabel mit 10 Gbit/s und ein schnelles Laufwerk. Willst du 4K-ProRes mit bis zu 30 fps direkt auf dem Smartphone aufnehmen und speichern, brauchst du ein Pro mit mindestens 256 GB. Filmst du vor allem für Familie und Freunde und nicht für Schnitt und Farbkorrektur, reicht das 4K60-Dolby-Vision-Video des iPhone 16.

Für alle, die große Dateien übertragen oder spielen: USB 3, GPU-Kerne und Wärmeentwicklung

Der Haken beim Kabel. Beide iPhones haben denselben USB-C-Anschluss. Apple gibt für das iPhone 16 über USB 2 bis zu 480 Mbit/s an, für das Pro über USB 3 bis zu 10 Gbit/s. Für die angegebene Geschwindigkeit braucht das Pro ein geeignetes USB-3-Kabel. Apple legt dem Pro jedoch ein USB-2-Kabel bei.

Umgerechnet entsprechen diese beiden Obergrenzen 60 MB/s und 1.250 MB/s. Ein 60-GB-Clip wäre bei der ersten Geschwindigkeit in etwa 17 Minuten kopiert, bei der zweiten in weniger als einer Minute. Wie schnell es in der Praxis geht, hängt von Kabel, Laufwerk und Dateien ab. Die angegebenen Geschwindigkeiten sind Obergrenzen, keine Garantien. Wenn du häufig große Videodateien per Kabel überträgst, ist der Anschluss des Pro mit dem passenden Kabel ein deutlicher Vorteil. Prüfe nach der Lieferung deines iPhones, ob du über den Anschluss nicht nur den Akku laden, sondern auch Daten übertragen kannst.

Der sechste GPU-Kern. Die GPU des A18 im iPhone 16 hat fünf Kerne, die des A18 Pro sechs. Beide Chips haben eine CPU mit sechs Kernen und eine Neural Engine mit 16 Kernen. Kann ein Spiel die zusätzliche Grafikleistung und eine Bildwiederholrate von über 60 Hz nutzen, können diese beiden Vorteile beim Pro einen Unterschied machen. Wie viele Bilder pro Sekunde du tatsächlich bekommst, hängt weiterhin vom Spiel, seinen Einstellungen und der Spieldauer ab.

Wärme. In den 3DMark-Stresstests von Notebookcheck sank die Leistung beim iPhone 16 um fast ein Drittel und beim Pro in manchen Durchläufen um mehr als ein Drittel. Notebookcheck maß an der Außenseite des iPhone 16 maximal 45,3 °C, beim Pro 45,9 °C. Das sind Oberflächentemperaturen, keine Chiptemperaturen. Beide Modelle drosseln bei längerer Belastung ihre Leistung. Aus dem Namen des Pro-Chips lässt sich nicht schließen, dass das Smartphone kühler bleibt.

Wann die Vorteile zählen. Der zusätzliche GPU-Kern und die höhere Bildwiederholrate des Pro können bei kurzen Spielrunden helfen, sofern das Spiel beides nutzen kann. Bei langen Spielrunden drosseln beide Modelle ihre Leistung. Allein wegen der Spieldauer lohnt sich der Aufpreis fürs Pro nicht. USB 3 zahlt sich aus, wenn du ein USB-3-Kabel hast und große Dateien per Kabel überträgst.

Für den ganzen Tag: Welches iPhone hält länger durch? Vier Tests, zwei Sieger

Apple gibt für das iPhone 16 bis zu 22 Stunden Wiedergabe lokal gespeicherter Videos und 18 Stunden Videostreaming an. Beim Pro sind es laut Apple bis zu 27 Stunden für lokal gespeicherte Videos und 22 Stunden fürs Streaming. Die Herstellerangaben weisen einen größeren Laufzeitunterschied aus als die unabhängigen Tests. Die Akkukapazitäten liegen dicht beieinander: 3.561 mAh beim iPhone 16 und 3.582 mAh beim Pro.

Vier unabhängige Tests sehen mal das eine, mal das andere Modell vorn:

  • Tom’s Guide: Beim ununterbrochenen Surfen über 5G mit gleichbleibender Displayhelligkeit kam das iPhone 16 auf 12 Stunden und 43 Minuten, das Pro auf 14 Stunden und 7 Minuten. Damit lag das Pro vorn.
  • Notebookcheck: Beim Surfen über WLAN hielt das iPhone 16 18 Stunden und 16 Minuten durch, das Pro 16 Stunden und 23 Minuten. Hier lag das iPhone 16 vorn.
  • COMPUTER BILD: Im Test erreichte das iPhone 16 9 Stunden und 21 Minuten, das Pro 9 Stunden und 58 Minuten. Damit lag das Pro vorn. COMPUTER BILD macht allerdings zu wenige Angaben zur Testmethode, um diese Laufzeiten mit den anderen Ergebnissen vergleichen zu können.
  • GSMArena: In den Akkutests hielt das iPhone 16 etwas länger durch.

Die Tests wurden 2024 und Anfang 2025 mit unterschiedlichen Belastungen durchgeführt. In keinem der Tests wurde also die Laufzeit eines zwei Jahre alten Akkus gemessen. Fürs Laden nennt Apple bei beiden Modellen dieselben Werte: ungefähr 50 % in rund 30 Minuten mit einem USB-C-Netzteil ab 20 W sowie bis zu 25 W über MagSafe mit einem geeigneten Ladegerät und einem Netzteil ab 30 W.

Wie sich Akkuverschleiß auf die geschätzte Laufzeit auswirkt. Aus Apples Angaben zur Videowiedergabe lässt sich die Laufzeit mit einem älteren Akku grob schätzen. Wenn beide Akkus noch 85 % ihrer ursprünglichen Kapazität haben und die Laufzeit proportional dazu sinkt, käme das Pro auf etwa 23 Stunden Video und das iPhone 16 auf etwa 19 Stunden. Smartphones auf refurbed haben mindestens 85 % ihrer ursprünglichen Akkukapazität. Ein Akku nahe diesem Mindestwert würde die von Apple angegebene Laufzeit beim Pro um etwa 4 Stunden und beim iPhone 16 um etwa 3 Stunden verkürzen. Diese Einbußen liegen in ähnlicher Größenordnung wie der Abstand von 5 Stunden zwischen den Modellen.

Wovon deine Wahl abhängt. Wenn du viele Videos ansiehst, sprechen Apples Laufzeitangaben für das Pro. Beim Surfen liefern die Tests kein eindeutiges Ergebnis – die Entscheidung gleicht fast einem Münzwurf. Manche Vergleichsseiten behaupten, das Pro halte immer länger. Dagegen sprechen sowohl die Ergebnisse des WLAN-Tests als auch der kleine Vorsprung des iPhone 16 bei GSMArena. Egal, welches Modell du wählst: Prüfe den Akkuzustand des gelieferten Smartphones. Er kann für die Laufzeit ähnlich viel ausmachen wie die Modellwahl.

Länger nutzen: Akkuzustand, Reparatur und Wiederverkauf beim refurbished iPhone 16

Gleich alt, unterschiedlich genutzt. Beide Modelle kamen am 20. September 2024 in den Handel und sind damit etwa zwei Jahre alt. Die Nutzungsgeschichte ist jedoch bei jedem iPhone anders. Apple legt die Akkus des iPhone 15 und neuerer Modelle so aus, dass sie unter idealen Bedingungen nach 1.000 vollständigen Ladezyklen noch 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität haben. Die 1.000 Zyklen sind ein Entwicklungsziel, kein Durchschnittswert für zwei Jahre alte Smartphones. Wie viel Kapazität tatsächlich übrig ist, hängt davon ab, wie ein Gerät genutzt und geladen wurde. Zum Vergleich: Eine vollständige Ladung pro Tag entspricht in zwei Jahren etwa 730 Zyklen.

Der Mindestwert. Smartphones auf refurbed haben mindestens 85 % ihrer ursprünglichen Akkukapazität, Geräte im Produktzustand Premium mindestens 90 %. Im jeweiligen Angebot findest du außerdem den Akkustatus: neuer Akku, Akku exzellent oder Akku gut.

Nach der Lieferung. Auf dem iPhone findest du unter Einstellungen, Batterie, Batteriezustand die maximale Kapazität, die Anzahl der Ladezyklen, das Herstellungsdatum und das Datum der ersten Nutzung. Teste danach die Funktionen, für die du bezahlt hast. Prüfe jedes Kameraobjektiv, auch das 5-fach-Teleobjektiv beim Pro, und drücke die Aktionstaste sowie die Kamerasteuerung. Scrolle auf dem Pro durch eine lange Seite und achte darauf, wie flüssig das Scrollen auf dem 120-Hz-Display ist. Kopiere außerdem mit einem USB-3-Kabel eine große Datei auf das Pro oder von dort auf ein anderes Gerät. Im Kaufratgeber zum refurbished iPhone 16 findest du die vollständige Checkliste für den Kauf.

Reparatur. iFixit bewertete beide Modelle bei der Zerlegung 2024 mit 7 von 10 Punkten; die Bewertung des Pro war dabei als vorläufig gekennzeichnet. Bei beiden iPhones lässt sich die Rückseite öffnen. Beim iPhone 16 löst sich der Akkukleber durch elektrischen Strom. Der Akku des Pro sitzt in einem Metallgehäuse und ist mit abziehbarem Kleber befestigt. Ein verschlissener Akku lässt sich deshalb bei beiden Modellen später austauschen.

Updates. Laut Apple unterstützen beide Modelle die Apple-Intelligence-Funktionen in iOS 27. Für keines der beiden nennt Apple ein Enddatum für Updates. Zahle also nicht allein deshalb mehr fürs Pro, weil du annimmst, dass es länger Updates bekommt.

Wiederverkauf. SellCell erfasste am 27. Oktober 2026 Rückkaufangebote in US-Dollar für 128-GB-Geräte im Zustand Gut – eine Momentaufnahme. Die Angebote lagen beim iPhone 16 um 48,3 % und beim Pro um 51,0 % unter dem jeweiligen Einführungspreis. Die angebotenen Rückkaufbeträge entsprachen damit 51,7 % des Einführungspreises beim iPhone 16 und 49,0 % beim Pro. Die Zahlen zeigen Angebote aus den USA zu einem einzelnen Zeitpunkt – keine Verkäufe in Deutschland und keine Prognose. Bei den erfassten Angeboten entsprach der Rückkaufbetrag für das Pro einem etwas kleineren Anteil seines Einführungspreises.

Wenn du dein Smartphone lange behalten möchtest, nimm das Modell mit dem besseren Akkuzustand – egal, welches der beiden es ist.

iPhone 16 vs 16 Pro: häufige Fragen

Lohnt sich das iPhone 16 Pro gegenüber dem iPhone 16?

Nur wenn du eine seiner Zusatzfunktionen gezielt nutzt. Beide haben einen Chip der A18-Generation, 8 GB RAM und eine 48-MP-Hauptkamera. Im Vergleich von GSMArena sahen die Alltagsfotos beider Modelle sehr ähnlich aus. Das Pro bietet zusätzlich ein 120-Hz-Display, ein Teleobjektiv mit 5-facher Vergrößerung, ProRes-Video und höhere Übertragungsgeschwindigkeiten per USB 3. Jeder dieser Vorteile hat allerdings seine Voraussetzungen.

Hat das iPhone 16 ein 120-Hz-Display?

Nein. Das iPhone 16 hat ein 60-Hz-Display. Beim iPhone 16 Pro passt ProMotion die Bildwiederholrate auf bis zu 120 Hz an. Beide OLED-Displays haben eine Pixeldichte von 460 ppi. Der Unterschied zeigt sich in der flüssigeren Darstellung von Bewegungen, nicht in der Bildschärfe.

Worin unterscheiden sich die Kameras des iPhone 16 und des iPhone 16 Pro?

Das Pro hat zusätzlich ein Teleobjektiv mit 5-facher Vergrößerung und unterstützt Apple ProRAW. Seine Ultraweitwinkelkamera löst mit 48 MP auf, die des iPhone 16 mit 12 MP. Beide haben eine 48-MP-Hauptkamera. Im Vergleich von GSMArena sahen Tageslichtfotos mit 1-facher und 2-facher Vergrößerung sehr ähnlich aus.

Reichen 128 GB bei einem refurbished iPhone 16 Pro?

Ja, wenn du Medien überwiegend streamst und Fotos und Videos regelmäßig auslagerst. Mit 128 GB kann das Pro ProRes-Videos nur in 1080p direkt auf dem Gerät aufnehmen. Ab 256 GB sind interne ProRes-Aufnahmen in 4K möglich. Apple Intelligence kann außerdem bis zu 8 GB freien Speicherplatz beanspruchen.

Welchen Akkuzustand sollte ein refurbished iPhone 16 haben?

Smartphones auf refurbed haben mindestens 85 % ihrer ursprünglichen Akkukapazität, Geräte im Produktzustand Premium mindestens 90 %. Prüfe den Wert nach der Lieferung unter Einstellungen, Batterie, Batteriezustand.

Hat das iPhone 16 Pro mehr RAM oder bessere KI-Funktionen als das iPhone 16?

Nein. Beide haben laut Produktspezifikationen 8 GB RAM. MacRumors bestätigt das anhand von Apples Xcode-Gerätedaten. Laut Apple unterstützen beide Modelle Apple Intelligence. KI ist also kein Grund, mehr fürs Pro auszugeben.

Lohnt es sich noch, das iPhone 16 refurbished zu kaufen?

Ja, wenn der Akkucheck gut ausfällt. Das iPhone 16 kam am 20. September 2024 in den Handel und unterstützt laut Apple die Apple-Intelligence-Funktionen in iOS 27. Wenn du es mit anderen Generationen vergleichen möchtest, lies iPhone 16 vs iPhone 15 oder iPhone 16 vs iPhone 17. Du kannst dir auch alle refurbished iPhones ansehen.

Wähle das refurbished iPhone, das zu deinem Alltag passt

Wofür wirst du dein iPhone nutzen? Wähle das Modell, das dafür gut geeignet ist. Funktionen, die du nie nutzt, kannst du bei der Wahl außer Acht lassen.

refurbed betreibt einen Online-Marktplatz, auf dem Händler refurbished Elektronik anbieten. Bei den Business & Finance ESG Awards 2023 erhielt refurbed den ESG Innovation Award.

Jedes Smartphone hat mindestens 12 Monate Garantie und kann innerhalb von 30 Tagen kostenlos zurückgegeben werden. So kannst du es nach der Lieferung zu Hause prüfen, bevor du entscheidest, ob du es behältst.

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