Klar ist: Die iPhone-17-Reihe macht starke Fotos. Spannender ist die Frage, welches Modell wirklich zu deinem Fotostil passt, und ob du aus der Kamera, die du schon hast, wirklich alles herausholst.
Zur Auswahl stehen vier Modelle: das klassische iPhone 17, das ultradünne iPhone Air, das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max.
Hier findest du echte Side-by-Side-Vergleiche zu Zoom, Low-Light und Dynamikumfang, Tipps zur gemeinsamen Kamera-Control-Taste aller Modelle, die besten Einstellungen für fünf typische Fotosituationen, ein paar nützliche Besonderheiten, und wie viel du mit einem refurbed iPhone 17 im Vergleich zu neu sparst.
Für Alltagsfotos bei 1x und 2x, Selfies und Ultraweitwinkel-Aufnahmen hält das Standard-iPhone 17 mit dem iPhone 17 Pro fast exakt mit.
Unterschiede zeigen sich erst in drei Fällen: beim Zoom über 4x hinaus, bei der Autofokus-Geschwindigkeit im Dunkeln und wenn du mit RAW oder Log-Video arbeiten willst.
Wenn das nicht regelmäßig zu deinem Fotoalltag gehört, bekommst du mit iPhone 17 oder iPhone Air praktisch dieselbe Kamera wie bei den Pro-Modellen, nur günstiger. Wer viel zoomt, oft bei wenig Licht fotografiert oder Profi-Video will, sollte zum iPhone 17 Pro oder iPhone 17 Pro Max greifen.
Ultraweitwinkel-Aufnahmen und Selfies sehen bei beiden Smartphones identisch aus. Gleiche Hardware, gleiche Ergebnisse, kein relevanter Unterschied.
Auch bei 1x und 2x liegen beide Kameras sehr nah beieinander. Das iPhone 17 Pro holt minimal feinere Details und etwas mehr Dynamikumfang heraus, sodass besonders helle Bildbereiche seltener überstrahlen als beim iPhone 17.
Umgekehrt hellt das iPhone 17 dunkle Bildpartien aggressiver auf, um Schwächen des kleineren Sensors auszugleichen. In manchen Fällen gelingen so sogar schärfere 2x-Fotos als beim Pro, vermutlich dank zusätzlicher Software, denn dem Standardmodell fehlt die Tele-Linse.
Im Dunkeln gibt das Pro den Takt vor: Der große Hauptsensor und der LiDAR-Autofokus machen einen echten Unterschied. Das iPhone 17 fokussiert spürbar langsamer und neigt eher zu etwas überschärften, „bearbeiteten“ Bildern.
Das Pro stellt schneller scharf und liefert saubereren Kontrast bei weniger Bildrauschen.
Entscheidend ist der Zoom: Jenseits von 4x wird der rein digitale Zoom des iPhone 17 sichtbar matschig und verwaschen, manchmal eher gemalt als fotografiert, und bei 10x ist Schluss.
Das iPhone 17 Pro bringt ein Periskop-Teleobjektiv für optische Qualität bei 4x und 8x mit und kann digital bis 40x verlängern. Das macht das Pro zu einem echten Fernsucher, ideal etwa für Konzerte, Sportevents oder Tierbeobachtungen.
Spannend: Bei 8x und mehr wirken freihändige Fotos des normalen iPhone 17 manchmal stabiler als beim Pro, auch wenn dabei weniger Details erhalten bleiben. Solange Zoom, Low-Light und Flexibilität beim Dynamikumfang keine große Rolle spielen, reicht das Standardmodell locker aus.
Jedes iPhone 17, inklusive Air, nutzt dasselbe Kamera-Control-System.
Ein Druck öffnet die Kamera oder löst ein Foto aus. Gedrückt halten startet Videoaufnahmen.
Ein leichter Druck blendet einen schnellen Zoom-Regler ein, der auf Wischgesten reagiert. Hältst du den leichten Druck, fixierst du Fokus und Belichtung, das muss standardmäßig allerdings erst aktiviert werden.
Doppeltes leichtes Drücken öffnet das volle Menü: Kameraauswahl, Stil, Ton, Zoom, Tiefenschärfe und Belichtung, alles per Wischgeste steuerbar.
Kamera-Anpassungen (Camera Adjustments) sind in den Einstellungen zunächst deaktiviert. Erst nach dem Einschalten reagiert Kamera-Control auf deine Aktionen.
Weitere Optionen: „Require Screen On“ lässt sich für einen noch schnelleren Kamerastart vom Sperrbildschirm ausschalten, „Clean Preview“ blendet das Interface während der Einstellungen aus, und Druckstärke sowie Doppeldruckgeschwindigkeit lassen sich anpassen. Auch die Kontrollleiste kannst du individuell sortieren, zum Beispiel Zoom oder Belichtung weiter nach vorn.
Die gleichen Gesten funktionieren schon seit dem iPhone 16 Pro identisch. Kamera-Control kann auf Wunsch auch die Lupen-App oder den QR-Scanner statt der Kamera starten, praktische Shortcuts, die viele nie entdecken.
Viele Funktionen bleiben direkt in der Kamera-App gut versteckt. Echte fotografische Meisterschaft beginnt in den Einstellungen, nicht in der Kamera-App selbst, denn die beste Konfiguration hängt immer vom Motiv ab.
Hier kommen fünf typische Situationen, und die passenden Kamera-Tipps dazu.
Für maximale Details und möglichst wenig Verzerrung empfehlen wir die Hauptlinse mit 1x (24 mm) statt Ultraweitwinkel (0,5x, 13 mm) oder Portrait-Crop mit 2x.
Die Reihe bietet außerdem 1,2x (28 mm) und 1,5x (35 mm) als digitale Crops direkt vom Hauptsensor, ohne nennenswerten Qualitätsverlust. Beide lassen sich im FusionCamera-Menü als Standardlinse festlegen.
Das Bildformat kannst du von 4:3 auf 16:9 umstellen, damit die Fotos besser zu Social Media passen, ohne dass etwas abgeschnitten wird.
Aktiviere zuerst die Kamera-Anpassungen, sonst reagiert Kamera-Control auf nichts.
24 MP sind der goldene Mittelweg für Alltagsschnappschüsse. 48 MP und ProRAW lohnen sich vor allem für Bilder, die du später stärker bearbeiten willst, die höhere Auflösung geht hier etwas auf Kosten des Dynamikumfangs.
Mit einer leichten negativen Belichtungskorrektur von etwa -0,3 EV vermeidest du überbelichtete Szenen. Diese Einstellung bleibt aktiv, bis du sie wieder zurücksetzt.
Bei Nahaufnahmen ab etwa 14 cm schaltet das iPhone automatisch in den Makro-Modus über die Ultraweitlinse. Mit dem Makro-Kontrollsymbol (kleine gelbe Blume) kannst du das auch manuell steuern, falls dich das automatische Umschalten nervt.
Am besten lässt du den Night Mode auf „Auto“, das iPhone 17 entscheidet dann selbst, wann es die Aufnahme verlängert.
Mit Stativ oder ruhiger Auflage empfiehlt sich „Night Mode Max“ und das Ausrichten am eingeblendeten Kreuz, damit die längere Belichtung stabil bleibt.
Beim iPhone 17 Pro und Pro Max hilft der LiDAR-Autofokus, im Dunkeln deutlich schneller scharfzustellen, ein Vorteil, den Standardmodell und Air nicht bieten.
Bei den Nicht-Pro-Modellen musst du nachts eher mit etwas überschärften und „bearbeiteten“ Bildern rechnen. Das Pro sorgt für weniger Rauschen und saubereren Kontrast.
Gewöhne dir an, vor jedem Foto im Dunkeln kurz zu prüfen, ob der Blitz aus ist. Er kann noch vom letzten Bild aktiv sein, wenn du ihn nicht manuell abgeschaltet hast.
Hier trennt sich tatsächlich die Spreu vom Weizen, und die Modellwahl macht einen echten Unterschied.
iPhone 17 und iPhone Air arbeiten rein digital. Bis etwa 2x bis 4x bleibt die Qualität gut, danach baut sie schnell ab, bei 10x ist Schluss.
iPhone 17 Pro und Pro Max besitzen ein Periskop-Tele mit 100 mm Brennweite (4x), das bei 4x und 8x noch „echte“ Detailtreue liefert. Viele nennen das schon Ultra-Tele, digital geht es sogar bis 40x.
Damit werden Pro und Pro Max zum echten „Fernsucher“: Wer regelmäßig Konzerte, Sport oder Tiere aus der Distanz fotografiert, sollte auf genau diese Unterschiede achten.
4K mit 30 Bildern pro Sekunde ist der Standard für Alltagsvideos: genug Details, ohne gleich riesige Dateien zu erzeugen.
Für einen Cine-Look auf 4K24 schalten, für Instagram & Co. lieber 4K60 wählen.
HDR-Video kannst du für einen natürlicheren Look auf Nicht-HDR-Bildschirmen ausschalten, auf Social Media wirkt die Aufnahme mit HDR aber oft etwas peppiger.
Die Bildstabilisierung bleibt standardmäßig an, praktisch für Freihandaufnahmen. Auf dem Stativ solltest du sie ausschalten, dann wird der Bildausschnitt etwas größer und es gibt ein bisschen mehr Details.
Zeitlupe läuft mit 120 fps oder sogar 240 fps, dann allerdings nur noch in HD-Auflösung.
Im Kino-Modus lässt sich die Hintergrundunschärfe (Blende f/2.8 bis f/16) für 1x und 2x Zoom individuell einstellen.
iPhone 17 und Air schaffen maximal 4K60 und 240-fps-Zeitlupe in HD, aber kein echtes ProRes. Mit der kostenlosen Blackmagic Camera App kommt man allerdings ziemlich nah heran.
iPhone 17 Pro und Pro Max bieten echtes 4K120, ProRes RAW und Apple Log 2, und mit JPEG XL Lossy lassen sich ProRAW-Videos platzsparend ohne großen Qualitätsverlust speichern.
Kleiner Trick: Die „Fotografischen Stile“ funktionieren im Video zwar nicht direkt, lassen sich aber mit den Video-Filtern der Fotos-App nachträglich sehr ähnlich einstellen.
Mit Teleobjektiv sind auf dem iPhone 17 Pro und Pro Max Porträtfotos mit natürlicherem, vorteilhafterem Bildausschnitt möglich.
Auf jedem Modell lässt sich der Porträtmodus nachträglich aktivieren, solange bei der Aufnahme ein Gesicht erkannt wurde, auch wenn das Foto im Standardmodus entstanden ist.
Bei den „Fotografischen Stilen“ sind neben „Standard“ auch „Brillant“, „Leuchtend“ und die dezenten Schwarzweiß-Varianten einen Versuch wert, ebenso spezielle Untertöne wie „Roségold“ oder „Cool Rose“. Jeder Stil lässt sich später in der Fotos-App anpassen.
Die Selfiekamera mit 18 MP Center Stage ist bei allen Modellen gleich, inklusive automatischem Zoom und Drehung, damit mehr Menschen aufs Bild passen, ohne das Handy zu drehen.
Wichtig zu wissen: Die Vorschau bei Selfies ist gespiegelt, das gespeicherte Bild aber nicht. Wenn du es lieber eins zu eins sehen willst, kannst du das in den Einstellungen anpassen.
Alle Kamera-Einstellungen findest du nur in der Einstellungen-App, nicht direkt in der Kamera, das überrascht viele am Anfang.
Mit dem Auslöser geht mehr als nur draufdrücken: Nach links wischen aktiviert den Burst-Modus, gedrückt halten startet QuickTake-Video, langes Ziehen setzt eine Daueraufnahme.
Die Kamera kannst du auf vier verschiedenen Wegen starten: per langem Druck auf das Always-on-Display, per Swipe nach links vom Sperrbildschirm, mit einem kurzen Druck auf Kamera-Control oder über den Action-Button, falls neu belegt. Auch Rückseitentipp per Bedienungshilfe funktioniert.
Langes Drücken mit Kamera-Control öffnet außerdem die visuelle Intelligenz, die Pflanzen oder Tiere erkennt, Geschäftsinfos anzeigt oder eine Bildersuche im Web startet.
Die kleine Anzeige-LED neben der Kamera: Grün bedeutet Kamera aktiv, Orange steht für Audioaufnahme, ein smartes Privatsphäre-Feature.
Das Blitzlicht bleibt manchmal eingeschaltet, wenn du es beim letzten Foto genutzt hast, und löst beim nächsten dunklen Bild plötzlich wieder aus.
Das Standard-iPhone 17 unterstützt in der Kamera-App kein echtes ProRes, aber über die Blackmagic Camera App lassen sich viele Pro-Features nachrüsten. In vielen Modi entstehen Ergebnisse wie beim Pro.
Fotografische Stile lassen sich jetzt erstmals auch nachträglich auf Bilder anwenden, nicht mehr nur beim Fotografieren selbst. Beim iPhone 17 Pro und Pro Max gilt das auch für Blende und Bokeh im Kinomodus.
Eine moderne Smartphone-Kamera besteht längst nicht nur aus Glas und Sensor.
Mehrere Linsen, Bildstabilisatoren und spezielle Signalprozessoren brauchen seltene Erden und andere kritische Rohstoffe, die teils aus Lieferketten stammen, bei denen das Konfliktmineral-Risiko klar nachgewiesen ist.
Die Herstellung eines neuen Smartphones verursacht den größten Teil seines ökologischen Fußabdrucks, deutlich mehr als die spätere Nutzung.
Heißt konkret: Emissionen, Wasserverbrauch und Rohstoffabbau eines neuen iPhones sind schon in der Produktion angelegt, ganz unabhängig davon, wie sorgsam das Handy später verwendet wird.
Auch wenn das Gerät den Besitzer wechselt, verschwinden diese Umweltauswirkungen nicht, sie verteilen sich nur auf eine längere Lebensdauer. Genau das bewirkt der Griff zu refurbished.
Ein refurbished iPhone 17 bleibt länger im Umlauf, statt zusätzliche Neuproduktion anzukurbeln.
Wissenschaftlich belegt (Fraunhofer Austria, ISO 14040/14044) auf Basis der jeweiligen Einsteiger-Speichergröße:
↓ iPhone 17 (256 GB): GESPART 70,8 kg CO₂, 26.494 Liter Wasser und 154 g Elektroschrott (84 %, 88 % und 78 % weniger als bei neu)
↓ iPhone Air (256 GB): GESPART 64,8 kg CO₂, 24.353 Liter Wasser und 141,8 g Elektroschrott (83 %, 87 % und 77 % weniger als neu)
↓ iPhone 17 Pro (256 GB): GESPART 84,3 kg CO₂, 31.408 Liter Wasser und 182 g Elektroschrott (86 %, 89 % und 81 % weniger als neu)
↓ iPhone 17 Pro Max: Hier gibt es noch keine konkreten Zahlen, aber ein refurbished Gerät spart erfahrungsgemäß trotzdem rund 70 kg CO₂ und ca. 100.000 Liter Wasser gegenüber neu, bei spürbar weniger Elektroschrott.
Das iPhone 17 ist ideal, wenn du vor allem bei 1x oder 2x fotografierst: Alltag, Selfies, Social Media und entspannte Reisebilder, hier ist es dem Pro praktisch ebenbürtig.
Das iPhone Air liefert dieselbe Alltagsqualität, verpackt in ein spürbar dünneres und leichteres Gehäuse. Du verzichtest weder auf Kamera-Control noch auf den 48-MP-Hauptsensor.
Das iPhone 17 Pro empfiehlt sich für regelmäßige Low-Light-Szenen, Zoom über 4x hinaus oder echtes RAW-/Log-Video, das du später frei bearbeiten möchtest.
Das iPhone 17 Pro Max nimmt alles aus dem Pro und legt noch etwas drauf: größter Akku und größtes Display, um Fotos direkt vor Ort zu begutachten.
Wenn dein aktuelles Handy die 1x- bis 2x-Szenarien schon souverän abdeckt, gibt es kaum einen Grund für ein Upgrade, nur wegen der Kamera muss es kein Umstieg sein.
Refurbished heißt: professionell geprüft, gereinigt und instandgesetzt, nicht einfach gebraucht weiterverkauft.
Jedes refurbed iPhone 17 wird auf alle zentralen Funktionen getestet, inklusive Kamera, und die optischen Gebrauchsspuren werden ehrlich bewertet.
Immer mit dabei: mindestens 12 Monate Garantie und 30 Tage Rückgaberecht, falls es doch nicht passt. Identische Hardware und exakt dasselbe Kamerasystem wie bei einem Neugerät, zu einem besseren Preis.
Ist die Kamera des Standard-iPhone 17 für die meisten Nutzer gut genug?
Ja. Bei 1x- und 2x-Fotos, Selfies und Ultraweitwinkel-Aufnahmen ist es fast identisch mit dem iPhone 17 Pro. Unterschiede zeigen sich erst bei Low-Light, beim Zoomen über 4x oder bei RAW/Log-Video.
Was ist der größte Kameravorteil vom iPhone 17 Pro gegenüber iPhone 17?
Der Zoom. Das Periskop-Tele des Pro bleibt bei 4x und 8x scharf und reicht digital bis 40x. Das iPhone 17 setzt nur auf digitalen Zoom, der über 4x schnell unscharf wird und bei 10x endet.
Kann das iPhone 17 RAW-Fotos aufnehmen?
Nicht nativ in voller Auflösung. Drittanbieter-Apps ermöglichen RAW-Aufnahmen beim Standardmodell (max. 12 MP). Das Pro und Pro Max unterstützen echtes ProRAW.
Hat das iPhone Air die gleiche Kamera wie das iPhone 17?
Es ist die gleiche Sensorgeneration, aber das Air hat nur einen 48-MP-Hauptsensor ohne Ultraweitwinkel, während das iPhone 17 zusätzlich eine 48-MP-Ultraweitkamera mitbringt.
Fotografiert die Kamera eines refurbished iPhone 17 anders als beim Neugerät?
Nein. Es ist exakt dieselbe Hardware, wird vor dem Verkauf getestet und ist voll funktionsfähig. Refurbished betrifft nur den optischen Zustand und den Preis, nicht die Fotoqualität.
Alle Modelle der iPhone-17-Reihe gibt’s refurbished: geprüft, mit Garantie und sofort versandbereit.
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