Apple-Preiserhöhung 2026: Welche Geräte sind betroffen? (Und wie du trotzdem sparst)
von Vanessa Ricca, am 28.06.2026Apple hat es offiziell gemacht: Zahlreiche Produkte werden ab sofort deutlich teurer. Betroffen sind unter anderem mehrere MacBook-, iPad- und Mac-Modelle sowie weitere Geräte aus dem Apple-Ökosystem. Je nach Produkt steigen die Preise teils um mehrere hundert Euro – eine der größten Preisanpassungen der vergangenen Jahre.
Doch was steckt hinter der plötzlichen Preiserhöhung? Welche Apple-Produkte sind betroffen? Müssen iPhone-Fans ebenfalls mit höheren Preisen rechnen oder bleiben die Smartphones vorerst verschont? In diesem Artikel erklären wir, warum Apple die Preise erhöht, zeigen die neuen Preise im Überblick und verraten dir, wie du trotz der Preiserhöhungen beim Kauf eines Apple-Gerätes weiterhin viel Geld sparen kannst.
Welche Apple-Produkte werden teurer?
Apple hat die Preise für zahlreiche Geräte offiziell angehoben. Je nach Modell liegen die Preiserhöhungen zwischen 15 und 25 Prozent, was in einigen Fällen einem Aufpreis von mehreren hundert Euro entspricht. Besonders betroffen sind die MacBook Air- und MacBook Pro-Modelle sowie das iPad Air und iPad Pro. Auch einzelne Desktop-Macs und weitere Produkte im Apple-Ökosystem werden teurer.
Nicht betroffen sind aktuell das iPhone, die Apple Watch und die AirPods. Apple hat jedoch angedeutet, dass weitere Preisanpassungen künftig nicht ausgeschlossen sind. Wer ohnehin über den Kauf eines Apple-Geräts nachdenkt, sollte deshalb nicht zu lange warten.
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Alle Apple-Preiserhöhungen im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt einige der wichtigsten Preisänderungen (je nach Markt können die Preise leicht variieren):
| Produkt | Alter Preis | Neuer Preis |
|---|---|---|
| MacBook Air | ab 1.099 € | ab 1.299 € |
| MacBook Neo | ab 699 € | ab 799 € |
| MacBook Pro | ab 1.699 € | ab 1.999 € |
| Mac mini | ab 699 € | ab 799 € |
| Mac Studio | ab 1.999 € | ab 2.499 € |
| iPad (Basis) | ab 379 € | ab 499 € |
| iPad Air | ab 599 € | ab 749 € |
| iPad Pro | ab 999 € | ab 1.199 € |
| HomePod mini | ab 99 € | ab 129 € |
| Vision Pro | ab 3.499 € | ab 3.699 € |
Je nach Speicherausstattung fallen die Preisunterschiede teilweise noch deutlich höher aus. Besonders bei den MacBook-Pro- und Mac-Studio-Modellen steigen die Preise in höheren Konfigurationen um mehrere hundert bis sogar tausend Euro.
Warum erhöht Apple die Preise?
Der Grund liegt nicht in neuen Funktionen oder einem Produkt-Refresh, sondern in der weltweiten Lieferkette. Apple begründet die Preiserhöhungen mit den stark gestiegenen Kosten für RAM- und Speicherchips.
Hinter dieser Entwicklung steckt vor allem der KI-Boom. Unternehmen wie OpenAI, Microsoft, Google, Meta und Amazon investieren derzeit Milliarden in neue Rechenzentren und kaufen enorme Mengen an Speicherchips. Dadurch wird das Angebot knapper und die Preise für Komponenten steigen rasant – selbst Apple kann diese Mehrkosten inzwischen nicht mehr vollständig abfedern.
Werden auch iPhones teurer?
Vorerst nein. Aktuell bleiben die Preise für alle iPhone-Modelle unverändert. Apple hat bestätigt, dass die jüngsten Preiserhöhungen ausschließlich Macs, iPads und einige weitere Produktkategorien betreffen.
Dennoch rechnen viele Analyst:innen damit, dass spätestens mit der kommenden iPhone-18-Generation ebenfalls höhere Preise möglich sind. Auch iPhones benötigen immer mehr Arbeitsspeicher und schnellere Speicherchips – insbesondere durch neue KI-Funktionen wie Apple Intelligence. Sollte sich die Situation auf dem Speichermarkt nicht entspannen, könnten auch Smartphones von den steigenden Produktionskosten betroffen sein.
So kannst du trotz der Preiserhöhungen sparen
Auch wenn neue Apple-Geräte teurer werden, bedeutet das nicht, dass du automatisch mehr bezahlen musst.
Eine der einfachsten Möglichkeiten zu sparen, ist der Kauf eines refurbished Apple-Geräts. Professionell generalüberholte MacBooks, iPads & Co. werden technisch geprüft, gereinigt und vollständig funktionsfähig verkauft – mit Garantie und Rückgaberecht. Gleichzeitig kosten sie häufig bis zu 40 % weniger als vergleichbare Neugeräte.
Gerade jetzt, wo Apple seine offiziellen Preise deutlich erhöht, wächst der Preisvorteil von refurbished Geräten weiter. Wer nicht zwingend das allerneueste Modell benötigt, erhält so nahezu dieselbe Nutzererfahrung zu einem deutlich attraktiveren Preis.
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Was wir aus den Apple-Preiserhöhungen lernen können
Die aktuellen Preiserhöhungen sind mehr als nur eine schlechte Nachricht für alle, die gerade ein neues MacBook oder iPad kaufen wollten. Sie zeigen auch, wie abhängig unsere gesamte Tech-Branche von begrenzten Ressourcen ist. Speicherchips, seltene Rohstoffe und Produktionskapazitäten sind endlich – und der rasante Ausbau von KI-Rechenzentren macht deutlich, dass selbst Unternehmen wie Apple steigende Kosten nicht dauerhaft auffangen können.
Vielleicht ist genau das der Moment, unsere Beziehung zu Technologie neu zu überdenken. Muss wirklich jedes Jahr ein neues Gerät her? Oder sollten wir stärker darauf setzen, Produkte länger zu nutzen, reparieren zu lassen und ihnen ein zweites Leben zu geben?
Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft bedeutet nicht, auf Innovation zu verzichten. Sie bedeutet, vorhandene Ressourcen intelligenter zu nutzen. Jedes generalüberholte Gerät verlängert den Lebenszyklus hochwertiger Technik, spart wertvolle Rohstoffe und reduziert Elektroschrott – ohne dass Nutzer:innen auf Leistung verzichten müssen.
Die jüngsten Preiserhöhungen erinnern uns daran, dass Technologie nicht unbegrenzt verfügbar ist. Unsere Rohstoffe sind endlich, und jede Entscheidung für ein langlebiges oder refurbished Gerät ist auch eine Entscheidung für einen bewussteren Umgang mit ihnen. Vielleicht besteht echter Fortschritt deshalb nicht nur darin, immer leistungsfähigere Geräte zu entwickeln – sondern auch darin, sie möglichst lange im Umlauf zu halten.
Fazit
Die aktuellen Apple-Preiserhöhungen markieren einen Wendepunkt. Erstmals macht Apple deutlich, dass selbst ein Konzern mit enormer Marktmacht die steigenden Kosten für Speicherchips und Komponenten nicht länger auffangen kann. Besonders Macs und iPads werden deutlich teurer, während iPhones vorerst verschont bleiben – wie lange noch, ist allerdings ungewiss.
Für Verbraucher:innen bedeutet das vor allem eines: Wer ein Apple-Gerät kaufen möchte, sollte künftig noch bewusster entscheiden. Denn während Neupreise steigen, bleiben hochwertige refurbished Geräte eine attraktive Alternative – sowohl finanziell als auch im Hinblick auf den verantwortungsvollen Umgang mit endlichen Ressourcen.
TL;DR
- Apple hat die Preise für viele MacBooks, iPads und Macs um bis zu 25 % erhöht.
- iPhones sind aktuell nicht betroffen, könnten künftig aber ebenfalls teurer werden.
- Hauptgrund ist der weltweite KI-Boom, der die Preise für Speicherchips und andere Komponenten in die Höhe treibt.
- Wer sparen möchte, findet mit refurbished Apple-Geräten eine Möglichkeit, hochwertige Technik deutlich günstiger zu kaufen.
- Die Preisentwicklung zeigt außerdem, dass technologische Ressourcen nicht unbegrenzt verfügbar sind – ein weiterer Grund, Geräte länger zu nutzen und die Kreislaufwirtschaft zu stärken.

